4 Wege Achtsamkeit in euren Alltag zu integrieren

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Für viele von euch geht der Urlaub zu Ende, einige von euch haben noch ein paar Tage Ferien. Ihr habt euch hoffentlich gut erholt und die Akkus wieder aufgeladen. Bevor es für euch wieder in den gewohnten Alltag geht und ihr den Weg ins Büro aufnehmt, möchte ich euch noch einen Gedanken mit auf den Weg geben: Achtsamkeit. Seid achtsam mit euch. Warum ihr Achtsamkeit üben solltet? Achtsam zu sein hilft, euch zu zentrieren, euch zu erden und in Einklang mit euch und eurer Umwelt zu kommen. Im Alltag hetzen wir uns alle und da kann es leicht sein, sich durch einen vollen Terminkalender, Stress zu Hause oder bei der Arbeit, oder den sozialen Medien zu verlieren. Das Üben von Achtsamkeit gibt euch die Möglichkeit, euch täglich von all dem Chaos und Lärm zu entfernen, auch wenn es nur 10 Minuten sind. Euch mag es vielleicht subtil erscheinen, aber Achtsamkeit zu üben, ist ein Versuch wert.

Heute stelle ich euch 4 Möglichkeiten vor, wie ihr Achtsamkeit in euren Alltag integrieren könnt. Versucht es doch einfach mal für 2 Wochen und schreibt mir, wie es euch ergangen ist.

4 Möglichkeiten Achtsamkeit zu üben

  1. Atmet bewusst
    Ich liebe es To-do-Listen zu schreiben. Während ich versuche alle To-Dos schnellstmöglich zu erledigen, vergesse ich bewusst zu atmen. Wenn es euch auch so ergeht, erinnert euch daran bewusst tief einzuatmen. Tiefe Atemzüge können euer Nervensystem beruhigen, eure Gedanken neu fokussieren und euren Geist entlasten. Tiefes Atmen hilft euch, ein Problem neu zu betrachten, um einen guten Lösungsweg zu finden und so Achtsamkeit zu üben. Wenn ihr merkt, dass ihr tiefes Atmen vergesst, empfehle ich euch einen Notizzettel mit dem Wort „atmen“ zu erstellen und ihn irgendwo zu platzieren, wo ihr ihn gut seht. Es muss nicht unbedingt der Computer sein, es kann auch eine Stelle im Auto oder am Kühlschrank sein. Schließt eure Augen und atmet ein paar Mal tief ein und aus, um euch euren Gedanken und Gefühlen bewusst zu sein.
  2. Macht einen Spaziergang
    Vor einigen Monaten habe ich euch 5 Tipps für mehr Bewegung im Alltag gegeben. Ich liebe es, eine Runde spazieren zu gehen, wenn ich Stress abbauen muss oder meine Gedanken sortieren muss. Es gibt tausend Gründe, die für einen Spaziergang sprechen. Probiert es einfach aus. Ein ablenkungsfreier Spaziergang fördert Achtsamkeit zu üben. Ablenkungsfrei bedeutet, einfach nur mit euch selbst zu gehen, ohne Handy, Kopfhörer, Handtasche oder sonstige Dinge, die euch ablenken können. Schaut beim Gehen nach links und rechts, achtet auf die Landschaft um euch herum und beobachtet eure Gedanken während ihr lauft.
  3. Erinnert euch
    Wenn ihr eine strukturierte und planungsliebende Person seid, solltet ihr einen Moment der Achtsamkeit einplanen. Stellt einen Alarm auf eurem Smartphone oder eine tägliche Erinnerung in eurem Terminplaner, die euch sagt, dass ihr euch einen Moment Zeit nehmen sollt, um achtsam zu sein. Eure „Ich Zeit“ bedeutet im gegenwärtigen Moment zu sein. Achtet in dem Moment auf eure Gefühle, Gedanken und körperlichen Empfindungen.
  4. Meditation
    Wenn ihr Joga praktiziert, kennt ihr bereits verschiedene Meditationsmöglichkeiten. Die Unerfahrenen sollten sich jedoch nicht einschüchtern lassen. Niemand ist sofort ein Experte. Es gibt tolle Apps, wie 10% Happier, 7Mind oder die Achtsamkeits-App, die euch auf dem Weg begleiten, um sich etwas Zeit zu nehmen. Eine Meditation hilft euch, sich eurer Gedanken bewusst zu werden.

Welche Achtsamkeitsübung spricht euch am meisten an? Schreibt mir gerne eure Erfahrung, wenn ihr bereits Übungen macht oder eine dieser 4 Übungen ausprobiert habt.

Eure Annalena

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1 Kommentar

  1. Ein schöner und vor allem wichtiger Text! Mir persönlich hilft das Spazierengehen sehr. Um den Kopf frei zu bekommen, um mich zu erden, um zu entschleunigen. Nach einem hektischen Arbeitstag gehe ich zum Beispiel gerne zu Fuß nach Hause. Statt 20 Minuten brauche ich dann zwar 60, komme aber tiefenentspannt an und hatte auch noch eine tolle Bewegungseinheit.
    Und wenn ich weiß, dass ein anstrengender Tag vor mir liegt, gönne ich mir oft folgenden Luxus: halbe Stunde früher aufstehen, damit ich in Ruhe runter zur Elbe kann (wohne in Hamburg, 15min fußläufig zur Elbe). Statt komplett mit der S-Bahn zu fahren, nehme ich für die erste Hälfte der Strecke die Fähre und lass mich vom Wind durchpusten. Dabei kann ich mich herrlich auf mich besinnen und tanke da die Ruhe und Kraft, die ich für den Tag benötige. Herrlich!

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